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Nitobe-Zentrum für sprachliche Demokratie in der EU

Sprachfragen

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Sprachen in der EU - Minderheitensprachen

Eine Minderheitensprache ist eine Sprache, die von einer Minderheit der Einwohner eines Landes gesprochen wird. Minderheitensprachen sind gewöhnlich keine Amtssprachen des jeweiligen Landes, haben aber trotzdem ihre Kultur und Literatur, die teilweise nur mündlich teils auch schriftlich überliefert wird.

Die meisten Sprachen auf der Welt sind Minderheitensprachen, denn es gibt ungefähr 220 Staaten, aber 4000 bis 6000 Sprachen.

Manche Minderheiten sind nur Teile des Hauptvolks das in einem eigenen Land regiert (z.B. die polnische Minderheit in Deutschland, USA usw. sind Teile des polnischen Hauptvolks in Polen), aber viele Nationen besitzen keinen eigenen Staat und existieren nur als nationale Minderheiten.

Einige Minderheiten leben nur in einem Staat (z.B. Sorben in Deutschland), andere verteilt auf viele Staaten (Sinti und Roma).

Obwohl man allgemein anerkennt, dass jede Sprache ein Existenzrecht hat und jeder Mensch sich in seiner Muttersprachen bilden können soll, sind nur ziemlich starke Minderheiten in der Lage, eigene Schulen zu betreiben, Bücher in ihrer Sprache herauszugeben und ihre Kultur zu leben.

In der EU gibt es rund 40 Minderheitensprachen. Eine Liste einiger von ihnen sowie eine Karte, die zeigt, wo diese benutzt werden, gibt es auf den Internetseiten von EBLUL

EBLUL ist die Abkürzung des "European Bureau for Lesser-Used Languages", dessen Motto "promoting European linguistic diversity, linking language communities" lautet.

Quelle: Wikipedia

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