Sprachenlernen ist ein sehr wichtiges Gebiet, besonders in einem sich vereinenden Europa. In diesem Teil des Nitobe-Zentrums können Sie sich über verschiedene Aspekte des Sprachenlernens in der EU informieren.
Im November 2005 hat die EU eine neue Internetpräsenz Europa und Sprachen veröffentlicht, die über Sprachen und Sprachenlernen in der EU informiert. Hier zwei Zitate daraus:
"Die Mehrheit der Weltbevölkerung kann es bereits heute, und für EU-Bürger/innen ist es eine erstrebenswerte Fähigkeit: mehr als eine Sprache zu verstehen und sich in mehr als einer Sprache verständigen zu können. Wenn wir Fremdsprachen lernen und sprechen, öffnen wir uns für andere Menschen, ihre Kulturen und Anschauungen. Wir stärken unser Denkvermögen und vertiefen unsere Muttersprachenkenntnisse. Wir können die Freiheiten der EU nutzen und in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten oder studieren."
"Die Bildungs- und Berufsbildungspolitik der Europäischen Union hat ein ehrgeiziges Ziel: Alle EU-Bürger/innen sollen zusätzlich zu ihrer Muttersprache noch zwei weitere Sprachen beherrschen. Im März 2002 beschlossen die Staats- und Regierungschefs in Barcelona das Sprachenlernen vor allem dadurch zu fördern, dass alle Kinder bereits sehr früh mit dem Erlernen von zwei Fremdsprachen beginnen."
Ist das Ziel, dass jeder EU-Bürger mindestens zwei Fremdsprachen lernt, unter Berücksichtigung des heutigen Schulsystems realistisch? Unter anderem diese Frage behandeln wir auf den folgenden Seiten.