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Nitobe-Zentrum für sprachliche Demokratie in der EU

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Organisationen

Hier finden Sie Informationen über die Organisationen, die hinter dem Nitobe-Zentrum stehen:

Esperantic Studies Foundation (ESF)

Perspektive und Auftrag: Können wir uns eine Welt vorstellen, in der viele Sprachen, große und kleine, vergleichsweise gleichrangig koexistieren, und in der Kommunikation auf weltweiter Ebene für Reiche und Arme gleichermaßen zugänglich ist? Das Hauptziel der ESF ist es, diese Frage theoretisch und praktisch zu erforschen; den Ausgangspunkt bildet der bescheidene, aber unbestreitbare Erfolg des Esperanto als Sprache der internationalen und interkulturellen Verständigung.

Hintergrund: Die ESF wurde 1968 gegründet, ist als gemeinnützige private Organisation anerkannt und nach den Gesetzen des District of Columbia in den USA registriert. Die Stiftung wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand verwaltet, dem ein umfangreicher Beraterstab zur Seite steht, wodurch er sich auf ein breites Spektrum von Standpunkten und Wissen stützen kann.

Die Wissenschaftler, die die ESF gründeten, wurden motiviert von ihrer Erfahrung als Nutzer des Esperanto, der einzigen internationalen Plansprache, die zur Hauptgebrauchssprache und zum Literaturträger einer weltweit verstreuten Sprechergemeinschaft geworden ist. Getreu den Ideen, mit denen sich Esperanto verbindet, befasst sich die ESF besonders mit Projekten, die das Verständnis und die Förderung der Vielfalt, der Integration, der Gerechtigkeit und der Effizienz im weltweiten System der Sprachen zum Ziel haben.

Die ESF strebt nach Kontakt und Zusammenarbeit nicht nur mit angewandten Sprachwissenschaftlern, sondern auch mit Ingenieuren, Sozialwissenschaftlern, Humanisten, Politikern und Bürgern. Ihre aktuellen Projekte umfassen innovative Bildungsprojekte (sowohl Netz- als auch Präsenzunterricht), die Finanzierung von Forschungen, u.a. der Entwicklung einer umfangreichen digitalen Textbibliothek auf Esperanto, sowie verschiedene Forschungsprojekte, die teils von der ESF selbst, teils von externen Antragstellern initiiert wurden.

Netzauftritt: www.esperantic.org

Zentrum für die Erforschung und Dokumentation des weltweiten Sprachenproblems (CED)

Das CED wurde 1952 im Rahmen des Esperanto-Weltbundes geschaffen, um die wissenschaftliche Forschung über Esperanto "und seine vielfältigen Anwendungen in allen Lebensbereichen" zu fördern, für die Sammlung und Bearbeitung verlässlicher Dokumente über Esperanto zu sorgen und die Informationsarbeit bei internationalen Organisationen, in Fach- und Wissenschaftlerkreisen und bei der breiten Öffentlichkeit zu unterstützen.

Netzauftritt: www.esperantic.org/ced

Esperanto@Interreto (E@I)

E@I setzt Projekte um, die Esperanto-Sprechern bei der Nutzung des Internets zur weltweiten Zusammenarbeit, zur Information über Esperanto und zum Esperanto-Unterricht helfen. Die drei Haupttätigkeitsfelder von E@I sind 1) die Schaffung von Netzauftritten, 2) die Ausrichtung von Seminaren und 3) die Information darüber, wie Esperanto und das Internet zusammen zu leichter und schneller weltweiter Kommunikation benutzt werden können!

Netzauftritt: www.ikso.net

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